Der ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin untersucht seit Jahren Mechanismen, die in einer Gesellschaft zur Herausbildung von Vorurteilen führen. Hier beschreibt er Strategien, Vorurteile und Verschwörungstheorien, die von Islamgegnern entwickelt und verbreitet werden, und zeigt, dass eine latente Islamophobie in unserer Gesellschaft inzwischen weit verbreitet ist. Sein Fazit: Alle Anstrengungen, aus der Erfahrung des Holocaust zu lernen, wären vergeblich, wenn anstelle der Juden nun andere Gruppen wie beispielsweise Moslems stigmatisiert würden.
Kategorie:
Sozialwissenschaften/Politik, Politikwissenschaft einschließlich Staatslehre/Weltpolitik und internationale Politik, internationale Beziehungen und Organisationen/Minderheitenpolitik
Verlag:
Beck
Ausleihbar:
Ja
Aufsprachedatum:
02.10.2013
Buchnummer:
744131